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Reise zur totalen Sonnenfinsternis nach Indien
22. Juli 2009
HEILIGEN FLUSSES GANGES –

Enjoy an exciting once-in-a-lifetime opportunity to combine observing
a spectacular total solar eclipse with a tour of INDIA’S Unique Culture & Heritage.

2009 – INTERNATIONALES JAHR DER ASTRONOMIE 2009


Einem Vorschlag der Internationalen Astronomischen Union (IAU) folgend, ist das Jahr 2009 zum Internationalen Jahr der Astronomie erklärt worden. Genau 400 Jahre zuvor, im Jahre 1609, hat Galileo Galilei erstmals ein Teleskop für astronomische Beobachtungen eingesetzt.

Das Internationale Jahr der Astronomie 2009 beabsichtigt, global die Astronomie und ihre Beiträge zur Gesellschaft und Kultur zu würdigen. Es soll weltweit Interesse an der Astronomie und allgemein an den Wissenschaften wecken.

THE UNIVERSE, YOURS TO DISCOVER” lautet das Motto des Jahres. Seien Sie bei dem faszinierenden und
seltenen Naturschauspiel einer totalen Sonnenfinsternis dabei und erleben Sie unvergessliche Momente mit
DISCOVERY JOURNEYS INDIA!

EINE TOTALE SONNENFINSTERNIS

Diagram in Solar EclipsEine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich Sonne, Mond und Erde auf einer Linie befinden und der Mond sich vor die Sonne schiebt und seinen Schatten auf die Erdoberfläche wirft. Eine Sonnenfinsternis kann also nur entstehen, wenn der Mond genau zwischen Sonne und
Erde steht; also wenn Neumond ist. Trifft an einem bestimmten Ort der Erde nur der Halbschatten des Mondes auf die Erdoberfläche, dann ist die Finsternis an
diesem Ort partiell.

In diesem Falle verdeckt der Mond die Sonnenscheibe nur teilweise. Trifft an einem bestimmten Ort der Erde dagegen der Kernschatten des Mondes die Erdoberfläche, so ist die Finsternis hier total. In diesem Falle wird die Sonnenscheibe gewöhnlich vom Mond ganz verdeckt und es wird so dunkel, das man die Sterne sieht. Die Beobachtung einer solchen Finsternis ist am interessantesten, auch für die Astronomie,
hauptsächlich weil man dabei die Sonnenkorona beobachten kann, die sonst vom hellen Licht unserer Sonne überstrahlt wird.

Da der scheinbare Durchmesser des Mondes auch bei günstigster Konstellation nur unwesentlich größer als der der Sonne ist, ist die Totalitätszone relativ klein. Im günstigsten Fall überstreicht der Kernschatten eine Zone von 273 Kilometern Breite.

Eine partielle Sonnenfinsternis verliert im Vergleich zum überwältigenden Schauspiel einer totalen Sonnenfinsternis an Bedeutung! Am Mittwoch, dem 22. Juli 2009, können Sie eine totale Sonnenfinsternis innerhalb eines schmalen Streifens erleben.

Die Finsternis wird an der Westküste Indiens beginnen, sich nach Nordosten über den Subkontinent schieben und dabei Varanasi und Darjeeling für eine Dauer von 4 Minuten ergreifen. Dann wird sie durch Bhutan und Bangladesh fortschreiten und schließlich China erreichen.

Auf dieser Entdeckungsreise werden Sie die einmalige Chance erhalten, ein einzigartiges überirdisches Ereignis mit
der Erkundung einer der faszinierendsten Regionen der Welt zu verbinden, wo historische Städte und eine wunderschöne Landschaft bevölkert sind von verschiedenartigen und spirituellen Kulturen.

Entdecken Sie dieses Naturwunder selbst und sind Sie Zeuge der ersten langen totalen Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts.

Unser Expertenteam hat für Sie den besten Ort außerhalb der Stadt von Varanasi ausgewählt: am offenen Flussufer der Ganges, um Ihnen bestmögliche und ungestörte astronomische Beobachtungen zu gewährleisten.

Unsere Reiseführer und Begleiter verfügen über ausgesprochen großes Wissen über und Enthusiasmus für Astronomie, Fotografie sowie kulturelle Reisen.

Sowohl, wenn Sie das erste Mal nach Indien reisen oder aber uns zum wiederholten Mal besuchen, wird diese Sonnenfinsternis-Tour eine aufregende und abenteuerliche Reise für Sie sein.

Diese Entdeckungsreise wird zu Ihrem persönlichen "Once in a lifetime"-Erlebnis
werden!

REISEABLAUF

TAG 1 Delhi:
Namasté! Willkommen in Indien und zum Beginn Ihres Urlaubs! Nachdem Sie in Delhi angekommen sind, werden Sie von uns traditionell begrüßt und wir werden Sie in Ihr Hotel fahren. Übernachtung in Delhi.

TAG 2 Neu Delhi:
Nach dem Frühstück in Delhi findet unser Begrüßungstreffen statt. Im Anschluss daran werden wir die Jantar Mantar, eine alte Sternwarte in Delhi, die hübsch in einem kleinen Palmengarten liegt, besichtigen. Mit diesen überdimensionalen Instrumenten wurde damals die Zeit und das Datum bestimmt sowie Berechungen angestellt. Heutige Untersuchungen zeigen, dass diese damaligen Berechnungen unglaublich genau waren.
Anschließend werden wir weitere interessantesten Sehenswürdigkeiten in Delhi besuchen, darunter das eindrucksvolle Rote Fort, Jama Masjid – Indiens älteste und größte Moschee, Raj Ghat - der Ort Gandhis Leichenverbrennung und mehr. Am Abend werden wir bei einem gemeinsamen Essen in einem Restaurant für klassisch-indische Küche den Abend
ausklingen lassen. Übernachtung in Delhi.


Agre TAG 3 Delhi - Agra:
Nach dem Frühstück werden wir Delhi verlassen und ca. 4 Stunden nach Agra reisen, einst Hauptstadt Indiens während der Mogul-Ära. Nachdem wir in das Hotel eingecheckt haben, werden wir das beeindruckende Agra Fort besichtigen, welches hinter seinen starken Mauern mit einigen der schönsten Mogul-Gebäuden Indiens prahlt. Übernachtung in Agra.

TAG 4 Agra - Jaipur
Nach dem Frühstück werden wir uns auf eine Kutschfahrt oder Rikscha-Fahrt zum legendären Taj Mahal begeben. Der Großmogul Sah Jahan ließ das Mausoleum komplett aus weißem Marmor aus Liebe und Erinnerung an seine geliebte, verstorbene Frau Mumtaz erbauen. Das Taj Mahal wird als das schönste Denkmal, das je aus Liebe erbaut wurde, beschrieben und wird als Indiens ewiges Symbol angesehen. Der Taj Mahal wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Anschließend fahren wir etwa 4 Stunden nach Jaipur. Unterwegs legen wir einen kurzen Stopp ein, um die Wüstenstadt Fatehpur Sikri (die „Stadt des Sieges“) zu besuchen. Erbaut von dem Großmogul Akbar, ganz aus rotem Sandstein errichtet und mit allem Komfort ausgestattet, wurde Fatehpur Sikri nach etwa zehn Jahren wieder verlassen. Zurück geblieben ist eine Geisterstadt mit prächtigen, königlichen Audienzsälen, Palästen und Moscheen. Wir setzen unsere Reise nach Jaipur fort. Übernachtung in Jaipur.

TAG 5 Jaipur:
Jaipur ist auch unter dem Namen "Pink City" bekannt. Diesen Namen verdankt die Stadt den rosaroten Gebäuden in der Altstadt. In Jaipur werden wir das Observatorium Jantar Mantar besichtigen. Schon früh hatte sich sein Erbauer Jai Singh II. mit Astronomie beschäftigt und bereits 1724 ein Observatorium in Delhi errichtet, denen weitere in Jaipur, Varanasi, Ujjain und Mathura folgten. Weniger wissenschaftlicher Erkenntnisdrang stand hinter diesen Ambitionen als vielmehr der Wunsch nach möglichst präzisen Daten für die in der der indischen Kultur tief verwurzelte Astrologie. Zwischen 1728 und 1734 wurden insgesamt 18 Instrumente errichtet. Mit ihnen lassen sich die Position und Bewegung von Sternen und Planeten bestimmen, die Zeit ablesen und sogar Voraussagen über die Intensität des Monsuns treffen. Jaipur ist das einzige Observatorium Jai Singhs, dessen Instrumente noch voll funktionsfähig sind.

Das berühmteste Wahrzeichen von Jaipurs ist das Hawa Mahal („Palast der Winde“), der eine rosafarbende Fassade hat, die mit hunderten von rajasthanischen Steinschnittfenstern dekoriert ist. So war es den Frauen möglich, durch die unzähligen durchbrochenen Fenster der Erker das bunte Treiben auf den Straßen zu beobachten, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Als weitere Attraktion wird uns ein Elefantenritt den Berg hinauf zu den mächtigen Toren des Amber Palast bringen. Übernachtung in Jaipur.

TAG 6 Jaipur – Delhi:
Der Vormittag steht Ihnen heute zur freien Verfügung. Besuchen Sie doch einen typischen Basar oder schauen Sie sich weitere Sehenswürdigkeiten Jaipurs an. Am Nachmittag werden wir wieder nach Delhi zurückfahren. Wir werden in unser Hotel einchecken, welches sich in der Nähe des Flughafens befinden wird. Übernachtung in Delhi.

Solar Eclips in VaranasiTAG 7 Delhi - Varanasi
Heute werden wir nach Varanasi fliegen. Sie ist wahrscheinlich die heiligste Stadt Indiens und auch bekannt als Benaras oder die Stadt des Gottes Shiva. Nach Ankunft im Hotel werden wir die farbenfrohe Stadt Varanasi, die wie Rom als die „Ewige Stadt“ gilt, besichtigen. Am heiligen Fluss der Inder ziehen sich die Ghats (heilige Badestelle der Hindus) entlang, auf denen sich stets Scharen von Gläubigen und Pilgern drängen. Bei einer Bootstour auf dem heiligen Fluss Ganges werden wir die Ghats sehen. Am Abend werden wir ein Sitar-Konzert (indisches Zupfinstrument) besuchen und gemeinsam Abendessen gehen.

TAG 8 Varanasi
Varanasi ist die wichtigste der sieben heiligen Städte der Hindus und auch eine der ältesten Städte der Erde. Die Stadt ist nicht nur ein Wallfahrtsort, sondern zugleich die geistige Hauptstadt traditioneller hinduistischer Kultur überhaupt. Heute werden wir nach dem Frühstück einen Ausflug in den nahegelegenen Ort Sarnath machen, der Kultstätte des Buddhismus und Zentrum der Gupta-Kunst. Zurück in Varanasi werden wir die Banaras Hindu University besuchen. Die Hochschule ist besonders für ihre Forschung und Lehre in den Bereichen Ingenieurwesen und Medizin sowie in der Lehre der Sprache des Sanskrit und indischer Philosophie bekannt. Übernachtung in Varanasi.

TAG 9 Sonnenfinsternis in Varanasi
Heute ist der Tag der TOTALEN SONNENFINSTERNIS 2009!
Nachdem wir zeitig aufgestanden sind, fahren wir in südöstlicher Richtung zu einem abgelegenen Ort am Ganges. Hier, jenseits der Stadtgrenzen, ist das Flussbett des Ganges flach und weitläufig mit nur wenig Vegetation, was uns ungestörte Sicht zum Himmel gewährt. Auch wird uns kein künstliches Licht von unseren Beobachtungen abhalten. Hier werden wir nun in Ehrfurcht auf das Naturschauspiel warten.

Um ca. 05:25 am Morgen wird die erste Phase der totalen Sonnenfinsternis beginnen. Der Himmel wird einen tief roten Farbton annehmen, sich über dunkles lila und Koboldgrau verfärben und schließlich wird totale Dunkelheit vorherrschen.

Nach diesem Phänomen werden wir zurück in die Stadt und unser Hotel fahren, wo wir unser Frühstück einnehmen werden. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Entspannen Sie am Pool oder besichtigen Sie weitere Sehenswürdigkeiten. Am frühen Abend werden wir nach Delhi zurückfliegen. Übernachtung in Delhi.

TAG 10 Rückflug
Heute werden Sie in Ihr Heimatland zurückfliegen - mit bleibenden Erinnerungen an eine einmalige REISE ZUR TOTALEN SONNENFINSTERNIS nach Indien.

EIN MYTHOS ...
Als die Götter und Dämonen in alten Zeiten den Milchozean (Urmeer der hinduistischen Mythologie) aufwühlten, entsprang Nektar daraus. Trotz der Vereinbarung, alles zu teilen, wollten die Dämonen das kostbare Getränk gierig an sich reißen. Da kam Vishnu herbei, jedoch diesmal in Gestalt einer begehrenswerten jungen Frau, Mohini. Freundlich lächelnd erbot sich die Schöne, den Nektar an alle zu verteilen. Durch einen Trick jedoch verabreichte sie ihn nur den Göttern; die in ihrer Verliebtheit unaufmerksamen Dämonen dagegen gingen leer aus.

Nur einer von ihnen, Rahu, hatte sich misstrauisch unter die Götter gemischt, um auch einen Tropfen zu erhalten. Doch Sonne und Mond verrieten ihn und Vishnu/Mohini schlug mit der Wurfscheibe blitzschnell Rahus Kopf ab, noch bevor der Nektar, den er gerade geschluckt hatte, den Körper erreichen konnte. Nur sein Kopf wurde damit unsterblich, der Körper fiel leblos zur Erde.

Seither will Rahu sich an Sonne und Mond rächen, indem er immer wieder versucht, sie zu verschlucken. Auf der Erde lässt sich das als Sonnen- oder Mondfinsternis beobachten.

Während Finsternissen baden die Menschen gewöhnlich in den heiligen Flüssen. Außerdem gehen sie wohltätigen Handlungen nach: sie verschenken Kühe, Geld und Gold. Am Tag nach der Finsternis versorgen sie die Armen, die Brahmanen und die Sadhus mit Essen. Nach der Finsternis putzen sie ihre Häuser, Fahrzeuge etc. und nehmen ein Bad, bevor die kochen.

TIPPS ZUR SONNENBEOBACHTUNG
Vorsicht! Ein Blick zur Sonne ist gefährlich. Die Sonne sendet so viel Licht und Wärme aus, dass der direkte Blick mit freiem Auge zu schweren Augenschäden führt.

Blicken Sie auch niemals durch ein Teleskop, ein Fernglas oder ähnliches direkt auf die Sonne! Dies kann zu
dauerhaften Augenschäden bis hin zur Erblindung führen! Ein geeigneter Sonnenfilter ist unerlässlich.

Benutzen Sie keine gewöhnlichen Sonnenbrillen, Polaroid Filter, abge-dunkeltes oder gerußtes Glas, belichtete Farbfilme, X-Ray Filme oder einen Fotografie-Graufilter.

Spezielle Sonnenfinsternis-Brillen, die bei Augenoptikern erhältlich sind, sind zu empfehlen. Finsternisbrillen bestehen aus einer speziellen Folie, die das Sonnenlicht in allen schädlichen Bereichen so weit filtert, dass die Beobachtung ungefährlich ist. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Ihrer Lichtfilter seriös und vertrauenswürdig ist.

Eine besondere Reise, um das Jahr der Astronomie
2009 der Vereinten Nationen zu feiern !


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